Dying Light Wiki
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"Ich habe die letzten Ampullen der Medizin gefunden und mitgenommen. Sie sind intakt und KÖNNTEN die Lösung sein, nach der wir gesucht haben. Das Problem ist: Die Gesichtslosen scheinen in Schwierigkeiten zu sein. Ich muss vor den Banditen bei ihnen sein."

- Tagebucheintrag

The Following ist die elfte und letzte Story-Quest in Dying Light: The Following, sowie der zweite Teil des Spielfinales. Später teilt sich die Quest in zwei Wege, wovon der Spieler sich für einen entscheiden muss. Entweder kooperiert er mit der Mutter, oder er will sich gegen die Mutter durchsetzen.

Dialog[]

Im Staudamm[]

(Crane geht etwas den Korridor entlang und sieht die Leichen. Alles ist im blauen Dunst eingehüllt und die Wände sind voller Malereien der Kinder der Sonne)

Crane: Ach du heilige Scheiße … FUCK! Hey, hört mich jemand? Bruder?

(Die Stimme der Mutter kommt aus dem Nichts)

Mutter: Noch mehr Kämpfe ... noch mehr Tote. Ich darf das nicht zulassen. Nicht noch einmal.

Crane: Bist ... du das? Wo sind die Gesichtslosen? Was geschieht mit mir? Warum höre ich deine Stimme in meinem Kopf?

Mutter: Kinder der Sonne, Kyle. Vor dem Ausbruch sind sie in Vergessenheit geraten. Eine uralte Tradition aus einer noch älteren Welt.

(Crane geht den Gang weiter und sieht immer mehr Leichen von Gesichtslosen und Banditen, teils enthauptet und zerstückelt)

Mutter: Ich bin müde. Ich trage diesen Titel nun schon so lange. "Mutter". Er war bedeutungslos ... bis alles real wurde. Viel zu real.

Mutter: Ich dachte, sie würden mich respektieren, weil ich die Frau eines Colonels war. Wir hatten ein gutes, angenehmes Leben ...

(Crane geht einen duchwässerten Gang mit Wasserrohren entlang, weiterhin liegen überall Leichenteile und Waffen herum)

Mutter: Nach dem Ausbruch wollte mein Mann mich holen. Wir hatten keine Chance gegen die Horde. Wir wurden gebissen, und er verblutete in meinen Armen.

Mutter: Er gab mir sein Zigarettenetui und sagte mir, ich solle wegrennen. Er wolle mir nicht wehtun. Die Gläubigen haben mich weggezerrt. Sie waren gekommen, um ihre Mutter zu retten.

(Crane betritt die Turbinenhalle)

Mutter: Es hat eine Weile gedauert, bis mir auffiel, dass mein Mann ja gar kein Raucher war. Ich sah in das Etui und fand eine Karte, einen Schlüssel und eine Notiz mit Ziffern. Sie führte uns hier her.

(Die Mutter zeigt in einem Flashback was passierte. In der Halle öffneten sich Türen und es kamen geister-ähnliche Gestalten herein, welche die Mutter und ein paar Überlebende darstellen.)

Mutter: Die Gesunden versuchten, den Strom wieder zum Laufen zu bekommen. Der Rest von uns suchte nach Medizin. Leider vergebens.

(Die Geister verschwinden und die Türen schlißen sich, eine Turbine beginnt zu laufen und Crane geht weiter Weg entlang)

Mutter: Wir fanden einen verschlossenen Behälter. Die Ziffern stellten sich als Code heraus. Im Inneren waren seltsame Phiolen.

Mutter: Die anderen sahen mich an. Es hätte Medizin darin sein können. Aber auch Gift.

(Ein weiterer Flashback mit den Geistern erscheint)

Mutter: Ich spürte, dass ich mich bald verwandeln würde. Und mir wurde klar, dass mein Mann mich aus diesem Grund hierher geführt hatte. Ich liebte ihn. Ich vertraute ihm.

Mutter: Ich erinnere mich an einen Geschmack. Säuerlich. So bitter wie Blut. Vielleicht war es sogar Blut.

(Die Geister verschwinden. Crane ist an dem Schaltpult des Staudamms angekommen wo die Mutter steht und auf die Stelle zeigt, wo sie sich befand.)

Mutter: Ich wachte auf. Hier unten. Umgeben von den Überresten der Leute, die mir vertraut hatten.

Mutter: Das Licht war der Grund. Jemand hatte es schließlich geschafft, den Strom wieder einzuschalten. Und das Licht brachte mich zurück.

(Die Mutter nimmt ihre Maske ab)

Mutter: Verstehst du? Die Dämpfe einzuatmen, ist eine Sache, aber die Flüssigkeit zu trinken … das ist etwas vollkommen anderes.

Mutter: Im Licht, in der Sonne, gehört mein Verstand mir.

(Crane geht langsam immer weiter zurück und fällt versehentlich hin)

Mutter: Ich bin so voller Liebe, du kannst es dir nicht vorstellen.

Mutter: Aber in der Dunkelheit dominiert meine neue Natur. Hirnlos. Tödlich.

(Die Mutter wirft ihre Maske weg)

Mutter: In der Dunkelheit riss ich meine eigenen Kinder voller Inbrunst in Stücke …

Mutter: Doch ich habe mir geschworen, die Mutter zu werden, die sie verdienen.

(Die Mutter geht auf Crane erwartend zu)

Mutter: Aber nun bist du gekommen Kyle. Und die Zeichen sagen mir, dass du derjenige bist, auf den ich gewartet habe.

Mutter: So ist es prophezeit, Kyle: "Und es wird kommen ein Mann, zu empfangen die Gnade des Lichts, durch das größte Opfer von allen …(Crane dazwischen: Nein...) … und durch ihn wird der Gott der Sonne offenbart, durch ihn wird er sprechen …"

Crane: Ich brauch doch nur diese Medizin um meine Freunde zu retten!

(Die Mutter greift Cranes Schulter und holt eine der blauen Phiolen hervor)

Mutter: Sieh dir mein Gesicht an. Es gibt kein Heilmittel! Willst du, dass die Menschen so werden wie ich? Hör auf meine Stimme.

Mutter: Eine anbetungswürdige Evolution?! Geist und Seele, verbunden durch ein telepathisches Band. Wie poetisch...

(Die Mutter streicht über Cranes Kopf und er wendet sich ab, worauf die Mutter wieder seinen Kopf auf sich richtet)

Mutter: Sieh mich an. Und wenn die Dunkelheit kommt: Was dann? Noch mehr Tote, noch mehr Qualen? Du kannst dich vor anderen verstecken, aber wer wird sie vor dir verstecken?

Crane: Aber wir müssen es nicht trinken, vielleicht reicht der Dunst …

Mutter: Pah! Es spielt keine Rolle! Glaub mir doch endlich! Du hast den Dunst eingeatmet! Es wird länger dauern, aber du verwandelst dich bereits in ein solches Monster, wie ich es bin!

Crane: Nein. Warte … Hör zu …

Mutter: Das Militär hat das Experiment mit einer Sicherung versehen. Die gesamte Region kann gesäubert werden. Die Frage ist nur: Bist du bereit, Tausende von Leben zu opfern, Kyle … unter anderem deins?

Von da an muss sich der Spieler für einen Weg mit folgendem Dialog entscheiden:

  • "Ein Opfer ist der einzige Ausweg? Verdammt! Okay, ich bin ganz Ohr."
  • "Ich will nichts mit dieser Scheiße zu tun haben! Überlass einfach die Ampullen und lass mich gehen!"

Gameplay[]

Nachdem man im Damm abgekommen ist, wird man erst einmal sehr viele Leichen vorfinden, welche sich auf einen blutigen Kampf schließen lassen, der vor Cranes Ankunft am Staudamm stattgefunden hat. Die Mutter erzählt, während Crane die Gänge entlang läuft, derweil von der Geschichte mit ihrem Mann und dem Anfang der Epidemie.

Als man die Halle betritt, sieht man den Flashback der Mutter in Form von Geistern, welche ein paar Überlebende und die Mutter selbst darstellen sollen. Man sieht wie sich der Geist der Mutter ihre Hüfte hält, da sie gebissen wurde. Später wird gezeigt, wie sie aus einer Phiole die Flüssigkeit trinkt.

Die Mutters stellt nach ihrem Vortrag über den Virus und den Phiolen Crane vor einen Entschluss. Sie bittet ihn, mit ihr zu gehen und die ganze Region zu "säubern". Dafür müsse er jedoch das Leben vieler Tausender und sein Eigenes opfern.

Er kann aber auch die Bitte der Mutter ignorieren und will die Phiolen, welche laut seiner Meinung immer noch ein Heilmittel sind, mitnehmen und seine Freunde retten, wobei er jedoch den Hass der Mutter auf sich zieht und sie ihn darauf zeigen will, wer er wirklich ist.

Direkt folgende Quest[]

Trivia[]

  • Dies ist die einzige Mission im ersten Dying Light-Teil, wo eine Entscheidung gefällt werden muss und nicht umkehrbar ist. Dies war möglicherweise eine frühe Anspielung auf das kommende Dying Light 2, da es so sonst keine Entscheidungen im Hauptspiel und The Following gab und der zweite Teil auf einem großen Entscheidungssystem basiert.
  • Als die Mutter sagt, dass sie "ihre eigenen Kinder" in Stücke riss, meint sie dabei die Anhänger des Kults, und nicht ihre eigenen Kinder, was unter Umständen falsch verstanden werden kann.
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