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Vorsicht, es folgen Spoiler!!
Die Blauen Phiolen sind Bestandteil der Story in Dying Light: The Following. Anfangs werden sie nicht erwähnt, gewinnen aber später im Spiel immer mehr an Bedeutung.

Ursprung Bearbeiten

Der Ursprung der Phiolen ist nicht ganz geklärt. Hört man dem Dialog der Mutter zu, wird man erfahren, dass sie die Phiolen von ihrem verstorbenen Mann, ehemaliger Colonel und Militärführer Harrans, in einer verschlossenen Kiste erhalten hat. Die Schlüssel dazu waren in einer Zigarettenschachtel, welche sie von ihm erhalten hat.

Außerdem gibt es einen Punkt in dem Spiel, wo mehrere große Vorratskisten mit der Substanz vollständig zerstört wurden. Die Kisten befanden sich auf Militär-Jeeps, welche auf dem Feld verunfallten. Des weiteren gibt ein Tonband in einem LKW noch in der gleichen Mission eine Nachricht ab, welche besagt, dass die Ware unbeschädigt ist.

Es könnte also sein, dass diese Substanz militärischer Herkunft ist und außerhalb der Quarantänezone von Militärwissenschaftlern und -Forschern entworfen wurde. Der Grund, weshalb und für welche Zwecke sie erschaffen wurde, ist unklar.

Auftritt im Spiel Bearbeiten

Im Spiel trifft man sehr oft auf einen mysteriösen blauen Nebel, welcher dafür sorgt, dass man von Zombies nicht

angegriffen wird. Dieser Rauch kommt von der Substanz, welche sich in den Phiolen befand. Anscheinend wurden enorm viele dieser Phiolen hergestellt und verbraucht, um diesen Dunst zu erzeugen.

Den ersten Kontakt mit dem Nebel hat Crane während er Ali am Kraftwerk hilft, den Strom wieder anzustellen. Ein Gesichtsloser und Ali stehen dabei in mitten des Nebels und der Priester spricht dabei immer wieder ein Gebet der Mutter.

Zeremonie

Die Zeremonie von Kyle Crane

Des weiteren trifft man auf den Nebel während Crane bei einer Zeremonie der Gesichtslosen sozusagen den "Schutz" der Mutter bekommt. Die Priester benebeln zunächst die weiteren Anhänger des Kultes mit dem Dunst und hieven dann Crane auf die erhöhte Position, wo er vollständig von dem blauen Dunst umschlossen ist. Er verfällt dort in eine Art Trance und wird von den Beißern nicht beachtet. Nachdem die Mutter ihre Worte gesprochen hat wird der Bildschirm schwarz und Crane findet sich außerhalb des Tempels wieder.

Einen weitaus größeren und wichtigeren Auftritt hat der blaue Nebel in der Quest Anomalien. Dort soll Crane sich auf ein Feld begeben, wo sich laut den Gesichtslosen ein mysteriöses "Phänomen" abspielt. Dort ist nämlich ein großer Konvoi an Militärfahrzeugen verunfallt und hatte anscheinend eine große Ladung der Phiolen an Bord. Diese sind bei dem Unfall alle zerstört worden und haben einen großen Bereich des Feldes in blauen Nebel eingehüllt. Im Zentrum des Nebels steht ein sehr großer Rammer, welcher womöglich für den Unfall verantwortlich ist, durch den Nebel aber lammfromm ist.

Feldrammer

Der riesige Rammer

Noch in der selben Mission wird Crane in eine Höhle geschickt, wo ein Lastzug ebenfalls einen Unfall hatte. Jedoch nicht durch einen Zombie, sondern durch einen Einsturz, möglicherweise durch Rais' Männer, welche ebenfalls auf dem Land ihr Unwesen treiben und den Truck in der Höhle überfallen haben. In der Höhle sind mehrere Stellen, welche auch mit dem blauen Nebel eingehüllt sind. Es liegen auch vermehrt Militär-Jeeps in der Höhle herum. Womöglich gab es ein Massaker unter den Soldaten und den Banditen, da viele Jeeps fahrunfähig sind und es viele militärisch gekleidete Virusträger gibt. Außerdem liegen hier zwei der drei gesuchten Gesichtslosen tot in der Nähe des Trucks. Im Anhänger des Trucks hört man eine Tonbandaufnahme mit der Nachricht, dass die Ware unbeschädigt ist. Anscheinend hatte es der Konvoi bis zum Überfall geschafft, einen Haufen Phiolen weg zu schaffen. Wohin genau der Konvoi fahren sollte, lässt sich schwer sagen.

Am Leuchtturm sieht man zum ersten mal noch intakte Phiolen mit der Flüssigkeit, welche man aufsammeln und zur Mutter bringen soll. Die Banditen von Rais schienen auch hinter der Substanz her zu sein und versuchten alles, um Crane zu töten, was ihnen jedoch nicht gelang.

Den letzten Kontakt mit dem blauen Nebel hatte Crane in der letzten Quest. Der gesamte Innenbereich des Staudammes ist eingehüllt vom blauen Nebel und übersät mit Leichen von Soldaten, Banditen und Priestern. Während Crane durch die Gänge wandert, hört man die Stimme der Mutter, wie sie von den Anfängen und dem Kontakt mit den Phiolen erzählte. Entscheidet man sich mit der Mutter zu kooperieren, führt sie den Spieler zu einem Atomsprengkopf welcher nach kurzer Zeit scharf gemacht wird. Entscheidet man sich jedoch gegen die Bitte der Mutter, flößt sie ihm mit Gewalt die Substanz ein, wovon er etwas verschluckt und den größeren Rest wieder ausspuckt. Nachdem er die Mutter getötet hatte, stolperte er durch die Kanalisation und kam auf der anderen Seite der Mauer wieder aus dem Gulli heraus. Wenig später verwandelte er sich in einen Schattenjäger.

Wirkung Bearbeiten

Mutterphiole

Die Mutter mit einer Phiole

Die Wirkung der Substanz ist zwiegespalten. Man unterscheidet im Spiel die konzentrierte Flüssigkeit selber und den Nebel voneinander.

Wenn man dem Verlauf des Spieles genau folgt, wird man erfahren, dass der blaue Dunst ähnlich wie das Antizin die Verwandlung von infizierten Menschen zum Zombie stark verlangsamt, aber nicht stoppt. Außerdem hat der Nebel den Effekt, dass die Zombies den Spieler nicht angreifen, wenn er von dem blauen Dunst umgeben ist.

Dem Spieler wird beim Einatmen des Dunstes leicht schwammig vor Augen und kann etwas schlechter sehen.

Der Nebel hat jedoch einen verheerenden Nachteil. Auch wenn er die Verwandlung zum Zombie verlangsamt, sorgt er dafür, dass infizierte UND gesunde Menschen nach einmaligem Einatmen früher oder später zu einem Schattenjäger-Hybrid werden, welcher am Tag zwar ungefährlich und menschlich ist, aber nachts gnadenlos auf Menschenjagt geht.

Eine andere Sache ist es, wenn die Flüssigkeit direkt getrunken bzw. aufgenommen wird. Denn danach verwandelt sich der Mensch in sehr kurzer Zeit in einen solchen Schattenjäger-Hybrid. Da Crane eine große Menge des Zeugs wieder ausgespuckt hat, zögerte die Verwandlung sich heraus und musste natürlich dann passieren, als Crane außerhalb der Quarantänezone war und es zum Zeitpunkt gerade dunkel wurde.

Nachdem sich die Substanz im Körper von Crane ausgebreitet hat, bekam er Schwindelgefühle, Gleichgewichtsstörungen, ihm wurde sehr schwammig vor Augen und er wurde schwach und konnte nur schwer sprechen.

Eigenschaften Bearbeiten

Anomalienkiste
Über die Eigenschaften der Substanz ist nicht viel bekannt. Markant ist die unnatürlich blaue Färbung. Außerdem erwähnt die Mutter, dass es so bitter wie Blut schmeckt und eventuell sogar Blut sein könnte, welches noch mit weiteren Substanzen oder Stoffen modifiziert wurde.

Die Mutter erwähnte in einem scharfen Ton, dass es ein Gift ist.

Trivia Bearbeiten

  • In den Vorratskisten sieht man Unmengen an Scherben, welche von den Phiolen stammen.
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